BIO Beifußkraut | Beifuß Tee 100g Tüte
6,90 €
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
Unsere Qualitätsversprechen:
- 💚 Gemeiner Beifuß (Artemisia vulgaris)
- 💚 Beifußkraut geschnitten - gleichmäßiges Schnittbild, geringer Stängelanteil
- 💚 Würzig-herbes Beifuß-Aroma mit kampferartiger Frische
- 💚 Sortenrein: 100 % Beifußkraut - ohne Fremdkräuter, Streck- oder Füllstoffe
- 💚 BIO Beifußkraut in Manufaktur-Qualität - schonend getrocknet und abgefüllt
- 💚 Naturrein - ohne zugesetzte Aromen
Artemisia vulgaris: woran Sie echtes Beifußkraut erkennen
Mit BIO Beifuß kaufen Sie Premium-Qualität
Bei EDEL KRAUT erhalten Sie Beifuß (Artemisia vulgaris) in Premium-Qualität. BIO-Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau stehen bei EDEL KRAUT im Vordergrund. Die Kraft und die Energie der Kräuter bleiben durch eine qualitätsschonende Verarbeitung erhalten. Die Verarbeitung sowie die Verpackung der Kräuter nehmen wir in liebevoller Handarbeit vor. Unsere Bio-Zertifizierten Produkte enthalten keinerlei Zusatz- oder Konservierungsstoffe.
Verarbeitet wird Artemisia vulgaris herba, das Kraut des Gemeinen Beifuß aus der Familie der Korbblütler. Verwendet werden ausschließlich Blätter und junge Triebspitzen - nicht die Wurzel, nicht die Samen und keine verholzten Stängelteile.
Das Blatt ist fiederteilig, oberseits grün und unterseits dicht weißfilzig behaart. Genau daraus entsteht das zweifarbige, graugrüne Schnittbild, an dem sich sortenreines Beifußkraut auch mit bloßem Auge beurteilen lässt: Wer die Tüte öffnet, sollte helle und dunkle Blattflächen nebeneinander sehen und kaum harte Stängelstücke finden.
Im Handel läuft das Kraut oft nur als „Artemisia“. Das ist unpräzise, denn hinter dem Gattungsnamen stehen Arten mit deutlich verschiedenem Profil. Wermut (Artemisia absinthium) gehört zur selben Gattung, schmeckt aber wesentlich bitterer und wird kulinarisch anders eingesetzt. Der Einjährige Beifuß (Artemisia annua) ist eine eigenständige Art und in diesem Produkt nicht enthalten.
Auch innerhalb der Art gibt es Unterschiede: Unser Rohstoff stammt aus der europäischen Varietät var. vulgaris, deren ätherisches Öl anders zusammengesetzt ist als das der asiatischen var. indica.
Zusatzhinweis
Hildegard von Bingen proklamierte:>>Wenn jemand vom Essen oder Trinken Schmerzen bekommt, dannsoll er mit Fleischgerichten oder Schmalz (Gebackenem) oder im Ge-müse oder mit irgendeiner anderen Zukost zum Ausgleich Beifuß(mit)kochen und essen. Das nimmt die Vereiterung, welche er sichdurch vorhergehende Speisen und Getränke zugezogen hatte und ver-treibt (sie). Und sein Saft ist sehr nützlich, und wenn er gekocht wirdund in Mus gegessen wird, heilt er kranke Eingeweide und erwärmtden kranken Magen.<<(Dr. Hertzka / Dr. Strehlow: Große Hildegard – Apotheke, Bauer Verlag)
Details zum Beifußkraut
Was ist Beifuß?
Der Gemeine Beifuß, der auch Gewöhnlicher Beifuß genannt wird, gehört zu den Korbblütlern und weist botanisch Verwandtschaft mit dem Wermut auf. Die Pflanze wächst am Wegesrand auf steinigen Böden. Während der Beifuß in der Nähe menschlicher Behausungen auf nährstoffreichen Böden zu finden ist, bevorzugt der Wermut sandige und tonige Böden, die in Nordafrika zu finden sind. Der Beifuß ist auch als „Wilder Wermut“, „Gänsekraut“ oder „Gewürzbeifuß“ bekannt.
Angaben zum Hersteller (Informationspflichten zur GPSR Produktsicherheitsverordnung):
EDEL KRAUT GmbH Josefstr. 23
82178 Puchheim
Deutschland
https://www.edel-kraut.de/
info@edel-kraut.de
Wie Beifußkraut im Gericht funktioniert - und wann er kippt
Die Verwendung des Beifußes ist vielseitig. Heutzutage kommt der Beifuß als Tee und äußerlich als Öl, als Fuß- oder Sitzbad sowie als Gewürz zum Einsatz.
Beifuß Tee ist einfach in der Zubereitung
Um einen Beifußkraut-Tee zuzubereiten sollten Sie einen Teelöffel des Krauts mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergießen und drei Minuten ziehen lassen. Hierbei sollte der Tee abgedeckt werden. Anschließend wird der Tee umgerührt und abgeseiht bzw. der Teefilter entfernt. Den Tee sollten Sie lediglich kurweise trinken.
Beifuß Öl können Sie selbst herstellen
Mit EDEL KRAUT Beifuß können Sie ein Beifuß-Öl selbst herstellen. Hierzu benötigen Sie neben dem Beifußkraut Sonnenblumenöl sowie ein verschließbares Glas. Das Glas wird bis zur Hälfte mit dem Kraut gefüllt, anschließend wird das Öl hinzugefügt. Decken Sie das Glas 2-3 Tage mit einem Tuch ab und schließen Sie nachfolgend den Deckel. Nachdem das Öl drei Wochen gezogen hat, kann es abgeseiht und in ein dunkles Glas abgefüllt werden.
Ein wärmendes Fußbad mit Beifuß ist wohltuend
Für ein wärmendes Fußbad benötigen Sie zwei Handvoll Beifußkraut. Geben Sie das Kraut mit 2-3 Liter Wasser in einen Topf und lassen Sie dieses ungefähr fünf Minuten kochen. Das Beifuß-Wasser können Sie für das Fußbad in eine große Schüssel geben.
Der Beifuß ist in der Küche beliebt
Beifuß Gewürz wird zum Kochen von Sterneköchen und Feinschmeckern wegen seiner unvergleichlichen Würze gerne verwendet. Besonders häufig wird der Beifuß bei fetten Speisen, beispielsweise Eierspeisen oder Kräuterbutter, eingesetzt. Beifußkraut passt gut zu gebratenen Gänsen oder Enten, zu Schweine- und Hammelfleisch sowie zu Aal.
Die Dosierung ist der entscheidende Punkt. Ein halber Teelöffel reicht für vier Portionen. Nachwürzen lässt sich jederzeit, zurücknehmen nicht - eine zu kräftige Bitternote überlagert den Braten und ist aus dem Fond nicht mehr herauszubekommen.
Beim Zeitpunkt gilt: mitgaren, nicht mitkochen bis zum Schluss. Bei kurzen Garzeiten kommt das Kraut zu Beginn dazu. Wer mehrere Stunden schmort, gibt es besser erst in der zweiten Hälfte hinzu, weil mit der Ziehdauer immer mehr Bitteres in den Fond übergeht. Da geschnittenes Kraut sich nicht als Zweig herausziehen lässt, gehört es in ein Gewürzei oder einen Teefilter - oder der Fond wird vor dem Servieren abgeseiht.
In Kräuterbutter und Eierspeisen wird das Kraut nicht durch Hitze gemildert. Hier genügt eine Messerspitze. Für Schmorgerichte passt Beifuß gut zu Wacholder und Lorbeer, für Bratenmischungen zu Thymian und Rosmarin, für herzhafte Kartoffelgerichte zu Majoran.
Beifußkraut: Von der Anbaupartnerschaft bis zur Chargennummer
Wir kaufen Beifuß nicht am Spotmarkt ein, sondern arbeiten mit festen BIO-Anbaupartnern. Das ist bei einer Art, deren Ölprofil je nach Herkunft und Varietät schwankt, die Voraussetzung dafür, dass das Aroma über die Jahre in einem verlässlichen Rahmen bleibt.
Jede Partie wird im Wareneingang gesichtet, bevor sie freigegeben wird: Sortenreinheit, Schnittbild, Farbe, Geruch, Stängelanteil, Fremdbesatz und Restfeuchte. Fremdkräuter und übermäßige Stängelanteile führen zur Zurückweisung der Charge.
Bei der Trocknung liegt der eigentliche Hebel. Das gesamte Aroma dieses Krauts hängt an einem Ölanteil im Bereich von Zehntelprozenten - wird zu warm oder zu lange getrocknet, geht genau dieser Anteil verloren und zurück bleibt vor allem die Bitterkeit. Wir trocknen deshalb schonend und schneiden erst danach, gefolgt von einer Siebung, die Feinanteil und harte Stängelstücke aussortiert.
Abgefüllt wird in Puchheim in kleinen Chargen. Rohstoffpartien werden dabei nicht vermischt, jede Abfüllcharge trägt eine eigene Nummer und ist bis zum Anbaupartner rückverfolgbar.




